Besuch im Physiker*innenlabor der Universität Innsbruck
Am Freitag, dem 5. Dezember, besuchten wir, die 4B Klasse, mit Frau Prof. Huter und Frau Prof. Kapeller das PhysikerInnenlabor zum Thema „erneuerbare Energien“ an der Universität Innsbruck. Unsere Anreise erfolgte mit dem Zug von Kufstein aus zum Hauptbahnhof Innsbruck. Anschließend fuhren wir mit dem Bus weiter und erreichten die Physikuniversität nach einem kurzen Fußweg.
Vor Ort wurden wir herzlich von Studierenden der Universität Innsbruck begrüßt, die uns in den Ablauf des Tages einführten. Das gesamte Projekt stand unter dem Motto „erneuerbare Energien“ und spielte auf der fiktiven Insel „Amberta“. Ziel war es, diese Insel schrittweise von fossilen Energieträgern auf nachhaltige Energiequellen umzustellen.
Wir wurden in fünf Gruppen mit jeweils zwei bis drei Personen eingeteilt. Jede Gruppe erhielt einen bestimmten Ort bzw. Landkreis auf der Insel, den es zu analysieren galt. So gab es beispielsweise den Landkreis Winbeck mit hohen Benzinkosten und starken Verkehrsstaus. Mithilfe eines Arbeitsblattes untersuchten wir die bestehenden Probleme, die aktuelle Energieversorgung sowie mögliche Verbesserungen durch erneuerbare Energien.
Während des Vormittags arbeiteten wir an verschiedenen Stationen, an denen unterschiedliche Energieformen vorgestellt und praktisch erprobt wurden. Dazu gehörten Photovoltaikanlagen, Wasserkraft, Windkraft, Dämmung und Energiespeicher.
Besonders interessant war die Station „Energiespeicher“, bei der wir lernten, wie Wasserstoff als Energieträger funktioniert und woher die Energie für den Antrieb stammt. An der Station „Wasserkraft“ erfuhren wir den Unterschied zwischen Speicher- und Laufwasserkraftwerken.
Zum Abschluss präsentierten alle Gruppen ihre Lösungsvorschläge und entwickelten eine Zukunftsvision für ihren Ort auf der Insel Amberta.
Der Besuch im PhysikerInnenlabor war sehr lehrreich, spannend und praxisnah und bot uns einen anschaulichen Einblick in die Bedeutung erneuerbarer Energien für eine nachhaltige Zukunft.