Romwoche der 7C & 7D

von Homepage BG/BRG Kufstein
06. November 2026

Am Sonntag, dem 20. September, startete unsere lang ersehnte Klassenfahrt nach Rom. Schon bei der Anreise wurde uns nicht langweilig: Ein regelrechter Koffermarathon und einige Schwierigkeiten beim Einchecken im Hotel sorgten für einen ereignisreichen Start. Trotzdem ließen wir uns die Vorfreude nicht nehmen und konnten schließlich mit unserem Programm beginnen. Am ersten Tag zeigte uns Frau Professor Huter bei einem abendlichen Stadtrundgang einige ihrer Lieblingsplätze. Dabei kamen wir unter anderem an der Spanischen Treppe und der Piazza del Popolo vorbei. Außerdem konnten wir einen Blick aufs Pantheon werfen, dessen Vorhalle von 16 mächtigen Granitsäulen getragen wird. Abschließend hielten wir noch bei der Piazza Navona. So konnten wir uns einen ersten Eindruck von Rom verschaffen und gleich einige der bekanntesten Plätze der Stadt kennenlernen.

Am darauffolgenden Tag standen die Kalixtus-Katakomben sowie das Kapitol auf dem Programm, den wir durch viele Treppenstufen erklimmen konnten. Besonders die Katakomben waren interessant, da wir dort einiges über die Geschichte des frühen Christentums erfuhren. Auch das Kapitol bot spannende Einblicke in die Vergangenheit Roms und gleich daneben entdeckten wir die sogenannte Lupa Capitolina, die als Symbol für die Gründung der Stadt gilt.

Ein weiteres Highlight unserer Reise war der Besuch des Vatikans. Zunächst besichtigten wir die leider sehr überfüllten Vatikanischen Museen, dann ging es auch schon weiter zum Petersplatz und zum beeindruckenden Petersdom – aber dorthin zu kommen, war leider ebenfalls mit längeren Wartezeiten verbunden. Besonders in Erinnerung blieb uns der Aufstieg auf die Kuppel des Petersdoms, bei dem wir 551 Stufen erklimmen mussten. Dabei konnten wir unsere Lateinkenntnisse unter Beweis stellen und mithilfe von Herrn Professor Kreutner diesen Schriftzug übersetzen: „TV ES PETRVS ET SVPER HANC PETRAM AEDIFICABO ECCLESIAM MEAM ET TIBI DABO CLAVES REGNI CAELORVM“, der so viel bedeutet wie: „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen. Und dir werde ich die Schlüssel des Himmelreichs geben.“ Ganz oben auf der Kuppel angekommen, wurden wir mit einer großartigen Aussicht über die Stadt belohnt.

Auch die Terme di Caracalla durften auf unserer Reise nicht fehlen. Die Überreste der riesigen antiken Badeanlagen zeigten uns, wie detailreich öffentliche Bäder bereits im alten Rom gestaltet waren. Anschließend ging es für uns ans Meer an den Strand von Ostia, wo wir uns entspannen konnten.

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich das Kolosseum, den Palatin und das Forum Romanum von innen besichtigen. Leider machte uns eine unerwartete Schließung einen Strich durch die Rechnung. Natürlich war das schade, trotzdem machten wir das Beste daraus und erkundeten das Kolosseum zumindest von außen. Um das Forum von oben zu sehen, stellten wir uns bei der Lupa Capitolina auf eine kleine Terrasse, von der man sich einen guten Überblick über das Forum Romanum verschaffen konnte. Später am Abend besuchten wir das berühmte Schlüsselloch auf dem Aventin, durch das man direkt auf die Kuppel des Petersdoms blicken kann.

Rückblickend war unsere Woche in Rom eine gelungene Mischung aus Geschichte, Kultur und gemeinsamen Erlebnissen. Auch wenn nicht immer alles nach Plan verlief, konnten wir viele beeindruckende Orte entdecken und jede Menge schöner Erinnerungen sammeln. Vor allem war es eine besondere Gelegenheit, die Geschichte des antiken Roms nicht nur - wie gewohnt im Unterricht kennenzulernen - sondern direkt vor Ort zu erleben. Die vielen Eindrücke und die gemeinsame lustige Zeit werden uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Artikel verfasst von Stuefer Livia, Schweizer Oskar und Jenewein Marie