Schulprojekt „Zeit schenken“ – Zwei Schüler*innen setzen starkes Zeichen für gelebte Solidarität
Zwei Schüler*innen des BG/BRG Kufstein haben im Rahmen des Schulprojekts „Zeit schenken“ eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll persönliches Engagement für die Gemeinschaft ist. Das Schulprojekt bietet Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Zeit bewusst für soziale oder gemeinschaftliche Aufgaben einzusetzen – und dabei Erfahrungen zu sammeln, die sie nachhaltig prägen.
Die beiden Teilnehmenden engagierten sich an zwei sehr unterschiedlichen Einsatzorten: im Wohnprojekt des Diakoniewerks Kirchbichl sowie im Judoclub Volksbank Kufstein Sport total in Kufstein. Damit deckten sie ein breites Spektrum an sozialem und sportlichem Engagement ab.
Im Wohnprojekt unterstützte Clara Kurzthaler die Bewohner*innen im Alltag, begleitete Freizeitaktivitäten und brachte neue Impulse in die Gemeinschaft. „Wir haben gemeinsam gebacken, Spiele gespielt und Ausflüge gemacht. Besonders beim Mensch-ärgere-dich-nicht, hatte ich keine Chance“ so Clara.
Theodor Pavlov unterstütze in seinem Judoverein, wo er das Training jüngerer Mitglieder begleitete und organisatorische Aufgaben übernahm. „Es machte Spaß, die jüngeren bei ihrem Training zu unterstützen. Dabei konnte ich in eine neue Rolle schlüpfen“
Frau Dir. Eschelmüller unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die gesamte Schulgemeinschaft: „Dieses Projekt zeichnet nicht nur die teilnehmenden Schülerinnen aus, die sich die Zeit genommen haben. Es zeichnet auch die Schule aus, weil sie solche jungen Menschen hat. Die Erfahrungen, die sie gesammelt haben, sind ein Reichtum, der ihnen bleibt und nicht genommen werden kann.“
„Zeit zu schenken bedeutet, sich bewusst für andere einzusetzen. Clara und Theo haben gezeigt, wie wertvoll dieses Engagement ist – für die Menschen, denen sie begegnet sind, und für ihre eigene persönliche Entwicklung“, betont Carmen Schwinghammer, Freiwilligenzentrum KUUSK.
Das Projekt „Zeit schenken“ zeigt, wie vielfältig Engagement sein kann – und wie sehr junge Menschen davon profitieren, wenn sie ihre Zeit bewusst für andere einsetzen. Die Schule ist stolz auf die beiden Schüler*innen, die mit ihrem Einsatz ein starkes Zeichen für Solidarität und Gemeinschaft gesetzt haben.
Carmen Schwinghammer
