Unsere Klassenfahrt – Rovereto
Am Dienstagmorgen (5. Mai 2026) startete die lang ersehnte Klassenfahrt der Sprachenklassen 4abc. Nach der vierstündigen Busfahrt kamen wir in Rovereto an und machten uns mit unserem Gepäck auf zum „Ostello di Rovereto“. Nach einem Mittagessen in der Unterkunft ging es für uns in die Partnerschule „Liceo Fabio Filzi“. Dort startete die Stadtrallye durch Rovereto, die in österreichisch-italienisch gemischten Gruppen angetreten wurde und nach etwa zwei Stunden mit einer Ansprache im Liceo endete. Am Abend aßen wir zusammen mit unseren neuen italienischen FreundInnen in einer lokalen Pizzeria und vor allem nach dem Essen verschwand die Schüchternheit endgültig und wir fingen an, uns ausgiebig miteinander zu unterhalten.
Der Vormittag des zweiten Tages stand ganz im Zeichen der Vorbereitung des „Europatages“, der am nächsten Tag im Liceo stattfinden sollte. Wir sammelten gemeinsam Gedanken zur Frage „Was bedeutet Europa?“. Außerdem studierten wir die Europahymne ein, welche dann am nächsten Tag im Rahmen der Festivitäten gesungen werden sollte. Für uns ging es danach mit dem Bus weiter nach Verona, wo uns nun die Sonne erwartete und wir in einer Pizzeria zu Mittag aßen. Darauf folgten die in Klassen eingeteilten Stadtführungen, die unter anderem die Besichtigung der Arena einschlossen. Später durften wir alleine die Stadt erkunden, bis wir wieder mit dem Bus zum Ostello fuhren.
Für manche endete der Tag dort jedoch noch nicht, sondern erst nach einer enttäuschenden Niederlage des FC Bayern in der Champions League, welche wir uns im Aufenthaltsraum anschauten.
Am Donnerstag ging es zum letzten Mal in die Partnerschule, wo uns das aufwendig vorbereitete „Europafest“ erwartete, das uns den Zusammenhalt Europas näherbrachte. Als Abschluss sangen wir alle zusammen die Europahymne und wir wurden anschließend nach einem Buffet von der Direktorin verabschiedet. Den Abend hatten wir zur freien Verfügung, viele von uns spielten Spiele und andere sahen sich das Halbfinale der Europa-League an.
Am nächsten und letzten Tag der Reise brachen wir nach einem Frühstück zur Rückfahrt auf. Nach dem finalen Programmpunkt der Klassenfahrt steuerte der Bus in Richtung Kufstein. Wie auch auf den anderen Busfahrten der Reise ohne Handy verbrachten wir diese letzte mit langen Gesprächen oder lustigen Aktivitäten, wie das analoge Kartenspielen mit unseren MitschülerInnen. Nach etwa viereinhalb Stunden standen wir wieder auf vertrautem Boden und begrüßten unsere Eltern.
Zusammenfassend war diese Reise für den Austausch zwischen ÖsterreicherInnen und ItalienerInnen besonders und verbindend. Außerdem hat es für viele das Gemeinschaftsgefühl in den Klassen sehr gestärkt. Wir bedanken uns beim Land Tirol für die Übernahme der Fahrtkosten und bei der Stadt Kufstein für die großzügige Unterstützung.
Anika & Marie, Klasse 4b